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Der große Focus E-Bike Test 2017

Da wir selbst Tests durchführen, sind wir bei Tests anderer Anbieter immer etwas skeptisch. Allerdings ist uns auch bewusst, dass wir nicht die Einzigen sind, welche gewissenhafte Tests durchführen. Vor kurzem ist uns ein neuer, sehr umfangreicher Test aufgefallen. Dieser wurde von Focus veröffentlicht und dem Radmagazin Velomotion durchgeführt. Im Gegensatz zum Test 2016, weist der diesjährige einige interessante Neuerungen auf. Wenn Sie wissen möchten was es mit diesem Test auf sich hat und wie er aufgebaut ist, sollten Sie unbedingt einen näheren Blick auf unseren Beitrag werfen. Wir versprechen Ihnen, dass es sich auf jeden Fall lohnt.

Wie umfangreich ist der Test?

Es handelt sich hierbei um einen sehr ausführlichen Test, der so Einiges beinhaltet. Wenngleich wir bei vielen Anbietern der Ansicht sind, dass definitiv zu wenige Pedelecs ausführlich getestet wurden, so ist das hier keineswegs der Fall. In Kooperation mit Velomotion hat Focus hier wirklich Großes geleistet. Es wurden insgesamt 60 Modelle getestet, welche alle aus dem Jahr 2017 stammen. Der Test ist also nicht nur sehr umfangreich, sondern auch ausgesprochen aktuell. Bei den getesteten Modellen wurde allerdings nicht nur ein Typ berücksichtigt, sondern es wurden Elektrovelos aus 7 verschiedenen Kategorien ausgewählt. Dabei wurden bis zu 50 Testkriterien berücksichtigt, wovon allerdings nur einige wirklich ausschlaggebend sind. Diese wurden vom Magazin allerdings auch explizit hervorgehoben.

Wie wurde der Test durchgeführt?

Laboruntersuchung eines Tests

Bei den durchgeführten Tests handelt es sich ausschließlich um seriöse Labortests. Insgesamt wurden dabei tausende von Testdaten erhoben. Die Bewertung erfolgte dabei nach einem neuen, anerkannten Prüfprogramm. Dabei waren zahlreiche Experten am Werk und ließen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einfließen. Die Leitung erfolgte unter Carsten Bielmeier, welcher ein renommierter Physiker und Laborleiter ist. Anders als beim Test 2016 wurden weitere Aspekte berücksichtigt und die Testergebnisse sind generell genauer und umfangreicher. Ein toller Aspekt ist, dass bei offenen Fragen, der Projektleiter direkt kontaktiert werden kann. Unter dem von uns aufgeführten Link, finden Sie übrigens auch die E-Mail-Adresse von Carsten Bielmeier. Sollten Sie also noch etwas auf dem Herzen haben, können Sie diesen gegebenenfalls kontaktieren.

Was wir vom Focus E-Bike Test 2017 halten

Drei verschiedene Smileys

Wie bereits erwähnt, kann man uns nicht allzu leicht überzeugen. Selbst der ADAC Pedelec Test 2016 konnte uns nicht vollauf überzeugen. Allerdings nicht, weil wir den ADAC nicht als kompetent einstufen (das ist nämlich absolut nicht der Fall), sondern weil uns die Durchführung des Tests im Ganzen nicht gefallen hat. Beim Focus E-Bike Test 2017 ist das allerdings anders. Hier sind wir mit dem Test wesentlich zufriedener. Er entspricht vieler unserer Kriterien und ist nach bestem Gewissen durchgeführt wurden. Allein wegen seines Umfangs, ist dieser bereits lobenswert. Gepaart mit den zahlreichen anderen positiven Aspekten, gibt es aber ohnehin nichts zu kritisieren. Nicht ohne Grund veröffentlichen wir hier einen Artikel, welcher Ihnen diesen Test veranschaulichen soll. Uns ist natürlich auch bewusst, dass Sie an allgemeines Interesse an E-Bike-Test haben. Daher möchten wir Ihnen auch die Möglichkeit geben, sich die Tests anderer Anbieter anzusehen. Allerdings nur dann, wenn wir von dessen Qualität überzeugt sind. Das ist hier allerdings der Fall, weswegen Sie die Testergebnisse ruhig zu Herzen nehmen können.

Ist der Focus E-Bike Test 2017 neutral und transparent?

Wir können guten Gewissens sagen, dass alle Testergebnisse neutral und transparent zustande gekommen sind. Die dabei entstandenen Kosten, wurden komplett von Focus übernommen. Alle teilnehmenden Radhersteller durften sich die Testverfahren anschauen und konnten sich ein eigenes Bild machen, wie diese ablaufen und ob diese unabhängig durchgeführt werden. Da bis heute keine einzige Beschwerde vorliegt, brauchen Sie sich also keineswegs darüber Gedanken zu machen, dass hier unsachgemäß gearbeitet wurde. Auch eine Einflussnahme der Hersteller auf die Redaktion von Focus, ist absolut ausgeschlossen. Alle Tests wurden nämlich außerhalb der Redaktionen durchgeführt und ein unabhängiger Fachbeirat überwachte das komplette Testprogramm. Da sich jener aus zahlreichen Vertretern zusammensetzte, welche auch hohen Positionen im Sport- und Kulturbereich angehören, ist eine Manipulation ausgesprochen unwahrscheinlich. Es handelt sich schlicht und einfach um einen seriösen Test. Hierbei sind wir uns hundertprozentig sicher. Andernfalls würden wir diesen nicht in unserem unabhängigen Testportal vorstellen.

Ausschlaggebende Testkriterien

Ein Test kann natürlich nur dann funktionieren, wenn unterschiedliche Testkriterien begutachtet wurden. Das ist allerdings keinesfalls ein Manko, welches man Focus beziehungsweise Velomotion hier vorwerfen könnte. Wir können wunderbar nachvollziehen, wieso die entsprechenden Testkriterien ausgewählt wurden. Mitunter auch daher, da diese ebenfalls eine Bedeutung in unserem E-Bike Test haben. Sie sollten unbedingt einen Blick auf die aufgelisteten Testkriterien werfen, um besser zu verstehen, wie die Ergebnisse von Focus zustande gekommen sind.

Die Reichweite

Weitsicht, Reichweite

Ein besonders wichtiger Aspekt bei jeglichen E-Bikes, ist natürlich die potentielle Reichweite. Diese kann sich stark unterscheiden und ist ein essentieller Faktor von guten Pedelecs. Es gibt allerdings Modelle, bei welchen man theoretisch auf eine hohe Reichweite verzichten kann. Besonders bei E-Citybikes, kann diese etwas vernachlässigt werden. Schließlich sind diese E-Bikes für den alltäglichen Gebrauch in Städten gedacht und weniger dafür, um größere Touren zu unternehmen. Abgesehen hiervon, sollte man allerdings immer einen Blick auf die Reichweite haben. Diese wird dabei wesentlich von der Akkukapazität bestimmt. Daher ist die Wahl des richtigen Akkus natürlich sehr wichtig. Allerdings muss man bei einem größeren, leistungsfähigeren Akku damit rechnen, dass dieser eine längere Ladezeit erfordert. Man sollte also unbedingt abwägen, auf was man besonderen Wert legt.

Beim Focus E-Bike-Test 2017 wurden dabei gleich zwei Reichweiten erhoben. 2016 war es nur eine. Allerdings war das Team der Ansicht, dass man hier etwas spezifischer vorgehen müsse. Als erste Reichweite wurde dabei die Reichweite am Berg ermittelt, wenn ein konstanter 6%-Anstieg vorliegt. Dabei fällt die Reichweite natürlich relativ gering aus. Allerdings sind die hieraus abzuleitenden Ergebnisse, wirklich sehr aussagekräftig. Als zweite Reichweite wurde die Reichweite in der Ebene ermittelt. Hierbei hat der Fahrer eine Leistung von gerade einmal 70 Watt beigesteuert. Die hier erreichten Reichweiten sind natürlich wesentlich höher, schließlich handelt es sich hierbei um optimale Bedingungen.

Die Ladezeit des Akkus

Zeit/Ladedauer

Auch dieser Punkt hängt natürlich eng mit der Reichweite zusammen. Wie bereits im vorigen Punkt erwähnt, kann dieser stark von der Größe und Leistung des Akkus abhängen. Während manche Akkus durchschnittlich um die 6 Stunden zum Laden benötigen, so sind es bei anderen etwa 3-4 Stunden. Wenn ein Akku wesentlich schneller geladen werden kann, so ist das zweifelsohne ein positiv anzumerkender Aspekt. Dieser wirkt sich nämlich sehr positiv auf geplante Touren aus. Denn selbst wenn die Gesamtreichweite des E-Bikes nicht allzu hoch ausfallen sollte, so kann man das mit einer geringen Ladezeit kompensieren. Es lohnt sich also definitiv auch hierauf einen Blick zu werfen. Nicht ohne Grund, hat Velomotion das im Test berücksichtig.

Das zulässige Gesamtgewicht

Ein gewichtiger Mann am zunehmen

Es ist leider eine traurige Tatsache, dass viele Menschen auf ein Pedelec verzichten müssen. Das betrifft vor allem oftmals übergewichtige Personen. Denn die recht schweren E-Bikes, weisen oftmals ein geringes zulässiges Gesamtgewicht auf. Einige Modelle haben beispielsweise ein zulässiges Gesamtgewicht von etwa 100 Kilogramm. Wenn man hierbei das Gewicht des E-Fahrrads und gegebenenfalls des Gepäcks mit einrechnet, so ist das ein sehr geringer Wert. Wesentlich besser sind Pedelecs, die ein zulässiges Gesamtgewicht von 150 Kilogramm versprechen. Hier kann man ruhig etwas mehr auf den Rippen haben und trotzdem auf das E-Bike zurückgreifen. Wir finden es ausgesprochen wichtig, dass dieser Aspekt von Focus berücksichtigt wurde. Schließlich sollten Menschen, welche ein gewisses Übergewicht aufweisen, keineswegs vom motorisierten Radsport ausgeschlossen sein. Leider mussten wir in unserer langjährigen Erfahrung, mehrfach feststellen, dass viele Anbieter hierauf kein großes Augenmerk legen. Das können wir allerdings überhaupt nicht nachvollziehen.

Das Gewicht des Pedelecs

Gewicht visualisiert

Doch nicht nur das zulässige Gesamtgewicht, sondern auch das Gewicht des Pedelecs an sich, ist natürlich ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Denn so schwerer ein E-Bike ist, so schwerer gestaltet sich mitunter sein Fahren. Das heißt im Endeffekt, dass man mit negativen Auswirkungen auf den Fahrspaß und das Fahrgefühl rechnen muss. Glücklicherweise werden Elektrobikes mit den Jahren immer leichter, das konnte auch der Focus feststellen. Die Entwickler setzen sich also verstärkt dafür ein, dass E-Bikes leichter und somit einfacher zu händeln sind.

Das gebotene Fahrgefühl

Ein Pedelec-Fahrer steht auf einem Berg

Während der umfangreichen Tests, hat Velomotion auch viel Wert auf das Fahrgefühl gelegt. Schließlich ist dieses ausgesprochen wichtig und für viele Menschen ein entscheidendes Kaufkriterium. Das sieht nicht nur Focus so, sondern natürlich auch wir. Das Fahrgefühl ist dabei ein sehr weitreichender Begriff, der so Einiges umfasst. Hierzu zählen unter anderem die Wendigkeit und Beschleunigung. Aber auch Ergonomie, Stabilität und der Sitzkomfort sind wichtige Faktoren. Zudem ist es auch wichtig zu betrachten, wie das E-Bike ohne Antrieb zu fahren ist. So einige motorisierte Fahrräder sind ohne die Motorunterstützung sehr unangenehm zu fahren, was natürlich ein erhebliches Manko ist. Zum Fahrgefühl zählen natürlich auch Aspekte wie Schiebehilfe und natürlich vor allem die Schaltung. Besonders diese ist natürlich ausgesprochen wichtig. Dabei muss die Gangschaltung einige Kriterien erfüllen, um auch wirklich als gut gewertet werden zu können. Dazu zählt unter anderem auch eine einfache Bedienung und ein hohes Maß an Präzision. Hier war Velomotion wirklich ausgesprochen genau, was wir sehr lobenswert finden.

Generelle Benutzerfreundlichkeit

Mann zufrieden und unzufrieden

Auch dieser Aspekt kann so Einiges umfassen und steht gewissermaßen auch in Zusammenhang mit dem Fahrgefühl. Allerdings betrifft er nicht nur diesen, sondern auch noch einige andere Teilbereiche des Pedelecs. Hierzu zählt beispielsweise wie leicht sich der Akku auswechseln lässt oder wie einfach das Display zu bedienen ist. Aber auch ganz grundlegende Dinge, welche auch bei Fahrrädern wichtig sind, spielen hier eine nicht zu vernachlässigende Rolle. So sollte auch das Verstellen des Sattels möglichst einfach durchzuführen sein und nicht unnötig viel Zeit in Anspruch nehmen. Allgemein gibt es hier unzählige Dinge, die man unbedingt beachten sollte. Da ist es doch sehr erfreulich, dass Focus Velomotion hierfür die nötigen Gelder bereitgestellt hat.

Die Bremsen und dessen Leistung

Fahrradbremse

Natürlich spielt auch die Sicherheit eine wesentliche Rolle. Daher ist es immer gut, wenn das Elektrovelo über funktionstüchtige Bremsen verfügt. Diese sollten, wenn möglich eine gute Reaktionszeit und Haltbarkeit aufweisen. Einen besonders guten Ruf genießen dabei die Scheibenbremsen. Besonders bei Nässe, können diese einen sehr guten Dienst erweisen. Aber mitunter kann auch eine gute Felgenbremse die bessere Wahl sein. Als Vielfahrer sollte man aber generell auf hydraulische Bremsen zurückgreifen. Fakt ist, dass alle getesteten E-Bikes hinsichtlich ihrer Bremsleistung bestanden haben. Dennoch muss natürlich gesagt werden, dass einige hier deutlich bessere Ergebnisse erzielen konnten. Eine Äußerung von Focus, ist hier allerdings sehr interessant. Diese teilen nämlich die Ansicht, dass eine Expertenmeinung hier manchmal wesentlich mehr wert sein kann, als ein reiner Labortest. Wir finden diese Aussage nicht nur mutig, sondern auch durchaus berechtigt. Bestimmte Aspekte lassen sich eben auch in einem Test nicht idealerweise feststellen, selbst wenn dieser sämtlichen Richtlinien folgt und gewissenhaft durchgeführt wurde. Die Bremsen von Elektrobikes müssen übrigens der ISO-Norm 4210 entsprechen, welche auch bei Fahrrädern angewendet wird.

Das Display

Display an einem E-bike

Nahezu jedes E-Bikes verfügt mittlerweile über ein Display. Es finden sich wirklich nur noch sehr wenige Modelle, welche auf eines verzichten. Bei den modernen Pedelecs ist das allerdings überhaupt nicht mehr der Fall. Somit werden Sie im Focus Test auf kein Elektrobike treffen, welches nicht über ein Display verfügt. Allerdings können zwischen den einzelnen Displays zahlreiche Unterschiede vorliegen. Diese betreffen dabei meist die Ablesbarkeit, den Informationsgehalt und die gebotenen Funktionen. Natürlich darf hier aber auch nicht die Benutzerfreundlichkeit vergessen werden. Manches Display ist zwar grundsätzlich sehr gut, allerdings zu kompliziert in der Handhabung. Im hiesigen Focus Test, wurden dabei insgesamt 18 verschiedene Display-Typen getestet. Das heißt theoretisch, dass jedes dritte Elektrovelo über ein anderes Display verfügt.

Die Standsicherheit des Elektrobikes

E-bike Sicherheit

Dieser Punkt ist natürlich nicht das ausschlaggebendste Kriterium. Dennoch sollte ein E-Bike etwas aushalten und eine gewisse Standfestigkeit aufweisen. Wenn es von kleineren Stößen oder Windböen umfällt, ist das nicht nur frustrierend, sondern es kommt auch wesentlich schneller zu potentiellen Schäden. Velomotion hat hierbei die Zugkraft ermittelt, welche nötig wäre, um die einzelnen E-Bikes aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dabei wurden die motorisierten Räder sowohl mit als auch ohne Gepäck getestet. Die Ergebnisse hierbei sind recht interessant.

Die entstehende Lautstärke

Geräuschmessung

Es wäre natürlich naiv zu glauben, dass ein motorisiertes Fahrzeug nicht einen gewissen Geräuschpegel aufweist. Hierbei sind E-Bikes leider keine Ausnahme. Ob das allerdings ein Problem darstellt, hängt natürlich maßgeblich von der Laustärke ab. In der Regel sind Pedelecs mit Heckantrieb wesentlich leiser, als ihre Artgenossen mit einem Mittelmotor. Um den Geräuschpegel zu ermitteln, wurden hierfür spezielle Schallpegelmesser verwendet. Überraschenderweise sind dabei die beliebten Antriebe von BOSCH am lautesten. Wer hätte das gedacht. Allerdings ist die Lautstärke ein Aspekt, welchen wir eigentlich nicht allzu wichtig finden. Dennoch ist es natürlich gut, dass auch dieser berücksichtig wurde.

Die getesteten Pedelecs

Wir werden hier natürlich nicht alle 60 Modelle vorstellen, welche der Focus in seinem E-Bike Test 2017 unter die Lupe genommen hat. Damit Sie jedoch einige Einblicke erhalten, möchten wir Ihnen zumindest ein paar der getesteten Modelle zeigen. Die Tests die wir Ihnen hier aufzeigen, stützen sich allerdings gänzlich auf Das, was der Focus beziehungsweise Velomotion ermittelt hat. Das heißt letztendlich, dass unsere Meinung in keiner Weise einfließt. Wir benutzen zwar überwiegend eigene Formulierungen, allerdings beruhen die genannten Daten und Feststellungen gänzlich auf den Test von Focus. Möglicherweise werden wir selbst einige dieser E-Bikes in Zukunft testen, wann das allerdings der Fall ist, können wir Ihnen derzeit noch nicht sagen. Wenn Sie sich allerdings besonders für ein E-Bike interessieren sollten, so können Sie uns das in den Kommentaren mitteilen. Wir werden dann, sofern es unsere Mittel erlauben, dieses schnellstmöglich für Sie testen. Bei den Pedelecs, welche wir hier vorstellen, handelt es sich ausschließlich um Modelle, welche sehr gute Ergebnisse erzielt haben. Wir denken, dass diese für Sie am interessantesten sein sollten. Daher haben wir es vorgezogen, nur Elektrovelos mit einer guten Gesamtwertung vorzustellen.

Bulls Green Mover Lacuba Evo 8 im Focus E-Bike Test 2017

Bulls E-bike Green Mover Lacuba Evo 8

Dieses Pedelec hat von Focus die Note 1,4 erhalten. Das ist zweifelsohne eine solide Wertung, welche sich durchaus sehen lassen kann. Doch wie kam diese ausgesprochen gute Wertung zustande? Das hat mehrere Gründe. Allein der Rahmenakku mit einer Kapazität von 648 Wh ist natürlich ausgesprochen lobenswert. Damit ist eine Reichweite von knapp über 90 Kilometern möglich. Das ist sehr viel, wodurch sich das E-Bike auch ideal für größere Touren eignet. Doch auch der Mittelmotor kann sich durchaus sehen lassen. Besonders am Berg oder beim Anfahren, kann dieser vollauf überzeugen. Gerade der wartungsfreie Zahnriemen wurde ausgesprochen gut bewertet und gilt als einer der größten Pluspunkte dieses Elektrobikes. Der Lenker trägt übrigens enorm zum Fahrgefühl bei und bietet ein enormes Maß an Komfort. Insgesamt waren die Ergebnisse alle weitgehend zufriedenstellend. Lediglich der Ausbau des Akkus konnte nicht überzeugen. Hier ist Focus der Ansicht, dass dieser nicht optimal gelöst wurde. Preislich muss man für das gute Stück allerdings einiges hinblättern. Unter 3000€ wird man wohl leider kein Bulls Green Mover Lacuba Evo 8 erhalten können. Als UVP werden sogar 3599€ angegeben. Wahrlich ein stolzer Preis, welcher aber womöglich in Zukunft etwas sinken wird.

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Das Kalkhoff Select S8 im Focus E-Bike Test 2017

Pedelec von Kalkhoff Select S8

Dieses Elektrovelo ist zumindest etwas günstiger als das Bulls Green Mover Lacuba Evo 8. Es erhielt allerdings dieselbe Gesamtnote, welche sich mit 1,4 durchaus sehen lassen kann. Besonders auffällig bei diesem E-Bike ist seine enorme Reichweite auf ebener Strecke. Diese liegt bei knapp 125 Kilometer, was ein ausgesprochen hoher Wert ist. Das ist natürlich durchaus interessant. Schließlich wurden einige E-Bikes getestet, welche eine höhere Akkukapazität aufweisen. Dennoch kommen diese nicht auf dieselbe Reichweite oder können diese gar übertrumpfen. Das zeigt natürlich, dass es nicht nur auf die Akkukapazität ankommt, sondern gegebenenfalls auch andere Faktoren eine wichtige Rolle spielen können. Negativ aufgefallen ist bei diesem Pedelec die Geräuschentwicklung. Diese fällt etwas höher aus, als es bei den meisten anderen E-Bikes der Fall ist. Das machen die Federgabel und Federsattelstütze allerdings wieder wett, da diese einen enormen Komfort bieten. Auch der nach hinten gebogene Lenker, wirkt sich sehr gut auf das Fahrgefühl aus. Der Schlüssel für Akku und Rahmenschloss sind allerdings etwas unpraktisch und wirken sich negativ auf die Benutzerfreundlichkeit aus.

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Das Kettler Traveller E Life im Focus E-Bike Test 2017

E Bike von kettler Traveller E Life

Dieses E-Bike befindet sich im gleichen Preissegment wie das Kalkhoff Select S8. Die Gesamtnote fiel aber minimal schlechter aus. Doch für eine 1,5 braucht sich dieses E-Bike keineswegs zu schämen. Besonders das Optische dieses Elektrovelos hat durchaus etwas an sich. Es handelt sich hierbei nämlich um ein ausgesprochen originelles und einzigartiges Design. Doch das ist bei weitem nicht alles, was das gute Stück zu bieten hat. Es überzeugt auch mit einem hohen Maß an Agilität und einer klassentypischen Ausstattung. Besonders in Stadtgegenden, kann das Modell vollauf überzeugen. Bei diesem Modell handelt es sich um einen guten Allrounder, der nahezu überall begeistern kann. Einzig und allein der steile Sitzwinkel, ist ein nennenswertes Manko. Insgesamt kann das dem Gesamteindruck aber keinen Abbruch tun. Unter anderem auch deswegen, da das Rad sich auch ideal für Anfänger eignet.  Nicht zuletzt liegt das am Active-Motor von Bosch, welcher durchaus gute Eigenschaften vorweist.

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Das Sinus Tria N8 im Focus E-Bike Test 2017

E Bike der Marke Sinus Tria und der Bezeichnung N8

Was bei diesem Elektrorad direkt auffällt, ist die integrierte Rücktrittbremse. Eine solche ist für E-Bikes nämlich relativ untypisch. Ein Problem ist das allerdings nicht, denn die Bremsweise ist dadurch ausgesprochen komfortabel. Generell handelt es sich hierbei um ein recht ausgewogenes Rad, welches vom Focus gar als harmonisch bezeichnet wurde. Besonders für Touren scheint das Modell ausgesprochen gut geeignet zu sein. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb das motorisierte Rad eine Gesamtnote von 1,6 erhalten hat. Ein weiterer werden womöglich die hydraulischen Felgenbremsen gewesen sein, welche eine sehr gute Bremsleistung aufweisen. Zusätzlich sollte man den Komfort erwähnen. Denn die komfortable Sitzhaltung wirkt sich sehr gut auf das Fahrgefühl aus. Auch am Mittelmotor von Bosch gibt es grundsätzlich nichts zu meckern. Alleine das Leerweg im Getriebe, ist etwas störend und wurde von Focus bemängelt. Einen Kauf kann man aber wohl dennoch in Erwägung ziehen.

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Das Victoria e-Manufaktur 9.6 im Focus E-Bike Test 2017

Pedelec von Victoria und der Bezeichnunge-Manufaktur 9.6

Besonders die herausragende Technik hat zur Gesamtnote von 1,5 beigetragen. Denn der leistungsfähige Bosch-Performance-Antrieb und die voll lastschaltbare Getriebenabe, sind wirklich ein sehr gutes Team. Sie tragen ungemein zu einem dynamischen und leichtfüßigen Fahrgefühl bei. Doch auch die Lichtanlage lässt nichts zu wünschen übrig und ist eines der Highlights von diesem Pedelec. Denn das integrierte Rücklicht und der intensive Strahler, sind perfekt für jegliche Nachtfahrten. Das E-Bike verfügt über sehr hochwertige Komponenten und überzeugt mit einer nahezu einwandfreien Verarbeitung. Einzig und allein die Federsattelstütze ist etwas ärgerlich. Denn ohne fachmännische Montage, wird man hier leider nicht weit kommen. Um sich hierüber hinwegtrösten zu können, verfügt das gute Stück übrigens auch über herausragende Scheibenbremsen und eine gute Reichweite. Letztere kann bei optimalen Bedingungen, sogar bis zu 85 Kilometer betragen. Wahrlich ein guter Wert, der sich durchaus sehen kann. Das gilt übrigens auch für das Design dieses E-Bikes. Denn Optisch gesehen, ist das Victoria e-Manufaktur 9.6 wahrlich ein Knüller.

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Das Hercules Rob Fold 9 Performance im Focus E-Bike Test 2017

 Rob Fold 9 Performance

Dieses E-Bike ist relative teuer und weist hierfür nicht das optimale Handling auf. Das ist natürlich ausgesprochen schade. Auch die Bremsen sind nicht gerade optimal und wirken etwas schwammig. Dennoch hat das Focus nicht davon abgehalten, dieses Modell immerhin mit einer 2,4 zu bewerten. Es handelt sich hierbei also nicht mehr um einen absoluten Spitzenreiter, aber dennoch um ein relativ gutes Pedelec. Dafür ist der Rahmen ausgesprochen sauber und gut verarbeitet, was eines der wesentlichsten Kaufkriterien darstellt. Aber auch an dem Licht und dem Gepäckträger, gibt es wirklich nichts zu meckern. Beides ist praktisch und sehr leicht zu bedienen. Darüber hinaus kann das Pedelec sehr leicht zusammengeklappt werden, was einen Transport sehr erleichtert. Wenn man sich auf ebenem Gelände bewegt, ist auch die Reichweite mit etwa 70 Kilometern recht zufriedenstellend. Zweifelsohne ein gutes Elektrovelo, wenngleich es durchaus bessere Auswahlmöglichkeiten gibt.

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i:SY DrivE S8 ZR im Focus E-Bike Test 2017

Kleines Pedelec i:SY DrivE S8 ZR

Ein sehr flottes Elektrorad, welches sofort durch seine knalligen Farben auffällt. Es ist ausgesprochen wendig und garantiert einen enormen Fahrspaß. Besonders für Fahrten in der Stadt ist das motorisierte Rad eine optimale Wahl. Es sind ein Zahnriemen und eine wartungsarme 8-Gang-Nabe verbaut. Hinzu kommt eine Reichweite, welche sich mit bis zu 90 Kilometern durchaus sehen lassen kann. Dasselbe gilt für die hydraulischen Scheibenbremsen und der guten Beleuchtung. Auch der adaptierbare Gepäckträger ist ausgesprochen praktisch. Dieser kann nämlich, insofern man dies möchte, auch super für Koffer ausgelegt werden. Das Einzige was etwas unschön wirkt und dem tollen E-Bike etwas schadet, ist die unschöne Kabelführung über dem Motorblock. Das scheint Focus jedoch nicht weiter gestört zu haben. Denn bei einer Gesamtnote von 1,5 muss man wirklich nicht meckern. Die Pedale können übrigens bequem zusammengefaltet werden. Gerade wenn man das E-Bike tragen möchte, ist das natürlich ausgesprochen praktisch. Das wird zusätzlich dadurch erleichtert, dass das gute Stück über einen Tragegriff verfügt. Alles in allem ein wirklich gutes Pedelec, welches sich auch für die kleinen Radfahrer unter uns eignet.

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Das Klever Q Comfort E-Bike im Focus E-Bike Test 2017

Klever Q Comfort

Dieses Elektrovelo sticht einem direkt ins Auge. Schließlicht ist das extravagante Design etwas ganz Besonderes. Gewissermaßen zeichnet es dieses E-Bike aus. Es ist allerdings nicht der einzige Grund, weswegen man einen Kauf in Betracht ziehen könnte. Sonderlich günstig, ist das gute Stück allerdings nicht. Man muss also auf jeden Fall dazu bereit sein, einen gewissen Betrag aufzuwenden. Die Federung des Klever Q Comfort ist wirklich sehr gut und trägt maßgeblich zum Komfort bei. Auch der nahezu lautlose Heckmotor kann sich durchaus sehen lassen. Allerdings ist die Reichweite nicht ganz so gut, wie es bei den anderen getesteten E-Bikes der Fall war. Für ein derart hochpreisiges Modell, hätte man durchaus etwas mehr erwarten können. Denn selbst bei optimalen Bedingungen, sind gerade einmal 58 Kilometer möglich. Das ist natürlich etwas schade. Dafür liegt die Ladezeit des Akkus weit unter dem, was man in der Regel gewohnt ist. Denn anstatt 6, 5 oder 4 Stunden, benötigt das gute Stück gerade einmal etwas über 2 Stunden um voll aufgeladen zu sein. Das hilft einem natürlich, über die etwas magere Reichweite hinwegzusehen und ist sogar rekordverdächtig.  Wenn man bereit ist einen gewissen Aufpreis zu zahlen, kann dieser Aspekt allerdings auch ausgebessert werden. Denn der Akku kann bequem durch ein Modell mit 470 oder gar 570 Wh ausgetauscht werden. Auch wenn die Bremsen den grundlegenden Richtlinien entsprechend, sind diese nicht wirklich lobenswert. Dem Fahrkomfort und der Antriebsleistung, tut das aber natürlich nicht schaden.

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Riese & Müller Tinker city im Focus E-Bike Test 2017

Tinker City Pedelec von Riese und Mueller

Hierbei handelt es sich um ein zuverlässiges und ergonomisches Pedelec. Seine Verarbeitung ist sehr hochwertig und auch die Ausstattung hat einiges zu bieten. Ein enormer Fahrspaß und eine gute Benutzerfreundlichkeit sind vollauf gegeben. Zudem wirkt das gute Stück ausgesprochen sportlich und überzeugt mit einer gewissen Flexibilität. Es handelt sich gewissermaßen um ein solides E-Allroundbike. Besonders die dicken Big-Ben-Reifen sind ein klarer Vorteil dieses Elektrovelos. Diese tragen maßgeblich zum Fahrgefühl bei und eignen sich für jedwedes Gelände. Wenn es mal eng werden sollte, stehen einem die hydraulischen Felgenbremsen zur Seite und verhindern das Schlimmste. Diese haben nämlich eine sehr gute Bremsleistung. Darüber hinaus trägt der winkel- und höhenverstellbare Lenkerdom dazu bei, dass man die Sitzgeometrie gut den eigenen Wünschen anpassen kann. Schlichtweg ein weiterer Faktor, der sich positiv auf den Komfort auswirkt. Leider fehlt ein wenig die Harmonie bei diesem Pedelec. Der Bosch Active Line Motor kommt einfach nicht allzu gut mit der Nabenschaltung zurecht. Das ist etwas schade. Bei der Reichweite hingegen, gibt es wiederum absolut nichts zu bemängeln. Bei optimalen Bedingungen, kann diese bis zu 95 Kilometer betragen. Das sind beinahe 100 Kilometer. Ein Wert, welcher sich durchaus sehen lassen kann.

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Leider sind wir bereits am Ende unseres Beitrags angelangt. Es tut uns leid, wenn Sie noch einige Räder mehr erwartet hätten. Sollten Sie sich allerdings für weitere Modelle interessieren und möchten den Pedelec Test von Focus etwas genauer anschauen, sollten Sie unbedingt hier vorbeischauen. Wir hoffen, dass Ihnen unser Artikel gefallen hat. Schließlich sind wir der Ansicht, dass diese Testergebnisse durchaus interessant und relevant sind. Deshalb fanden wir es wichtig, hierzu etwas zu veröffentlichen. Wir denken, dass dies auch in Ihrem Interesse war. An dieser Stelle möchten wir uns allerdings bedanken und hoffen, dass Sie auch in Zukunft bei unserem Blog vorbeischauen. Wir werden Ihnen natürlich auch in Zukunft viele spannende und hilfreiche Artikel präsentieren. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

 

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