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Wenn es um den Komfort eines E-Bikes geht, so spielt der Sattel eine sehr wichtige Rolle. Dieser ermöglicht es dem Fahrer nämlich zu sitzen und gewährt ihm dadurch zusätzlichen Halt. Allerdings ist nicht jeder Sattel gleich. Je nach Verwendungszweck, können sich die unterschiedlichen Sattel sehr unterscheiden. Ursprünglich wurden Sattel aus Holz gefertigt, was natürlich nur bedingt bequem ist. Bei E-Bikes kamen solche Sattel allerdings nie zur Verwendung. Das gilt auch für die klassischen Ledersattel. Da Pedelecs ausgesprochen modern sind, wird man hier ausschließlich auf andere Materialien treffen. Besonders häufig sind dabei unterschiedliche Kunststoffe, welche auch für die Bezüge genutzt werden. Wenn Komfort eine sehr wichtige Rolle beim Kauf spielt, sollte man sich auch über die unterschiedlichen Sattelformen im Klaren sein.

Sattel für den Stadtgebrauch

Entsprechende Sattel sind besonders für kurze Strecken ausgelegt, vorzugsweise in der Stadt. Sie zielen darauf ab eine große Kontaktfläche mit den Sitzknochen zu erreichen. Meist kennzeichnen sie sich dadurch, dass sie relativ breit und weich sind. Gerade für den Kreislauf, sind solche Sattel sehr zu empfehlen. Allerdings hat diese angenehme Weichheit auch Konsequenzen. Bei längeren Strecken sind Rückenprobleme nämlich nicht auszuschließen.

Sattel für Geländefahrten

Wenn man oft unebenes Gelände befährt oder generell eher abenteuerlich mit seinem Pedelec unterwegs ist, sind solche Sattel durchaus empfehlenswert. Sie sind für Fahrer konzipiert, welche nur einen vergleichsweise geringen Zeitraum auf dem Sattel verbringen. Sattel für Geländefahrten kennzeichnen sich vor allem dadurch, dass sie sehr stabil gegenüber Stößen und Schlägen sind.

Sattel für Touren und Rennen

Besonders im sportlichen Bereich sind längere Fahrten keine Seltenheit. Auch hier ist der richtige Sattel ausgesprochen wichtig. Meist sind diese sehr schmal und passen sich dadurch der Körperhaltung an, die in diesem Bereich die Regel ist. Tourensattel sind dabei meist etwas breiter, als es bei Rennradsatteln der Fall ist.

Sattel für Kinder und Jugendliche

Von der Bauform sind Kindersattel nicht anders, als es bei Satteln für Erwachsene der Fall ist. Meist sind diese aber ein wenig kleiner, was mit der Körpergröße zusammenhängt. Die Sitzflächenbezüge sind dabei meist sehr strapazierfähig.

Sattel für Liegeräder

E-Liegeräder sind bisweilen noch nicht allzu sehr verbreitet. Dennoch können sie erworben werden und gewinnen auch zunehmend an Beliebtheit. Schließlich bieten sie den ultimativen Komfort und eine sehr angenehme Fahrweise. Sowohl komfort- als auch gesundheitstechnisch, sind entsprechende Sattel die wohl beste Wahl. Allerdings ist fraglich, ob man diese überhaupt noch als Satte klassifizieren kann. Die Bezeichnung als Schalensitz, ist hier wohl weit treffender.

Bei der Wahl des Sattels sollte man generell immer zwei Aspekte im Kopf behalten. Es spielt nämlich nicht nur der Komfort, sondern auch die Gesundheit eine entscheidende Rolle. Hierbei verhält es sich allerdings ähnlich wie mit den Pedalen. Sollte einem ein E-Bike gut gefallen, so muss man nicht zwangsweise aufgrund des Sattels hierauf verzichten. Ein Umtausch kann nämlich meist problemlos vorgenommen werden. Dabei ist in der Regel auch kein Fachmann erforderlich. Entsprechende Eingriffe, lassen sich auch wunderbar selbst bewältigen. Besonders dann, wenn man zumindest ein technisches Grundverständnis aufweist.