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HAIBIKE Sduro Trekking 4.0 (2019er Modell) im Test

(5 / 5 bei 32 Stimmen)

2.799,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: Oktober 21, 2019 12:29 am
Motor:Yamaha PW-SE System (250 Watt)
Akku:Yamaha Lithium Ionen (500Wh)
Führerscheinfrei:
Schaltung:Shimano Deore XT (T8000)
Reichweite:70 bis 95 Kilometer
Gewicht:20,47 Kilogramm

Dieses Pedelec gehört zu den eher sportlichen Modellen unter den Elektrorädern. Gerade für jugendliche, junge Erwachsene oder generell sportbegeisterte Fahrer, dürfte das HAIBIKE Sduro Trekking 4.0 ausgesprochen attraktiv sein. In puncto Design gibt es ohnehin nichts zu sagen. Das E-Fahrrad ist hier ein wahrer Traum und vermag so ziemlich jeden zu überzeugen. Zumindest war das bei unserem Team der Fall, welches sich schon seit Jahren intensiv mit E-Bikes und dessen stetiger Entwicklung auseinandersetzt. Der ergonomische Rahmen und die dezente farbliche Untermalung, ziehen einen einfach in den Bann. Doch nun zu den wichtigen Details:

Die Abmessungen und Varianten:

S1,54m – 1,67m
M1,68m – 1,79m
XL1,80m – 1,93m
XXL1,94m – 2,16m

Geeignet ist das Fahrrad für Personen ab 1,54m. Eine Obergrenze gibt es kaum. Bis 2,16m brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, ob das Bike passt oder nicht. Zur Not besorgt man sich einen passenden Lenker-Vorbau. Das Bike kann man, wie Sie der Tabelle entnehmen können, in mehreren Größen bestellen.

Die Gesamtbelastung darf 140 Kilogramm betragen, was deutlich über dem Durchschnitt liegt. Die KMC e10S Kette ist sehr robust und kann über viele Jahre, ohne sie auswechseln zu müssen, hohen Belastungen standhalten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man diese regelmäßig einölt.

Doch was kann dieses E-Trekkingrad noch und ist der hohe Preis überhaupt gerechtfertigt? Was feststeht ist, dass es sich um eines der neuesten Modelle von HAIBIKE handelt. Sie können also gespannt sein, was unsere Testergebnisse zu sagen haben.

Motor und Antrieb

Das Pedelec ist mit einem kräftigen Mittelmotor von Yamaha (PW-SE System mit 250 Watt) ausgestattet. Dieser hat ein Drehmoment von 60 Nm ( bzw. 80 Nm im Power-Mode) und lässt sich in drei Unterstützungsstufen einstellen. Sie dienen der Regulierung des E-Bike-Antriebs, dessen Stärke Sie beim Fahren elektrisch unterstützt.

  • Die erstere Stufe dient dabei vor allem, um Energie auf flachem Gelände zu sparen und eine möglichst lange Reichweite zu erzielen.
  • Die mittleren Stufen hingegen, sollten für jegliche Alltagssituationen und teils ungewöhnliche, nicht vollkommen ebene Strecken verwendeten werden. Zum Beispiel im Stadtverkehr.
  • Wenn man es allerdings mit etwas schwierigerem Gelände oder Steigungen zu tun hat – so wie man es im Offroad Bereich kennt – so sollte man auf die Power-Mode Stufe zurückgreifen. Diese senkt zwar beträchtlich die Reichweite, bietet Ihnen aber auch bei Anstiegen von 9% oder mehr, eine nicht unwesentliche Hilfestellung.

Hinzu kommt ein Shimano Shimano Deore XT Schaltwerk mit 20 Gängen und jeweils 11-48 Zahnkränzen, was einem zusätzlich dabei hilft, jegliche Strecken zu meistern. All diese Dinge funktionieren einwandfrei und haben uns in unserem Test vollauf überzeugen können. Man ist schnell und wendig unterwegs. Hier gibt es am HAIBIKE Sduro Trekking 4.0 schon mal nichts zu meckern.

Akku und Leistung

Wie die meisten anderen heutigen Elektrobikes, so ist auch dieses mit einem Yamaha Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Da diese schon seit längerem überzeugen konnten, ist das auch nicht allzu verwunderlich. Zwischen den einzelnen Akkus gibt es aber natürlich Unterschiede. Besonders erfreulich ist bei diesem, dass er über eine sehr geringe Ladezeit verfügt. Mit gerade einmal drei Stunden, braucht man hier nicht allzu lange zu warten. Nicht selten benötigen Akkus die doppelte Zeit, um voll aufgeladen zu sein. Hinzu kommt eine Kapazität von 500 Wh. Das ist nicht wenig, kommt aber noch nicht ganz an das PowerPac Bike 2019 ran.

Das heißt im Endeffekt, dass die Reichweite etwas besser ausfallen könnte. Natürlich hängt diese immer von der jeweiligen Beschaffenheit und der gewählten Motorunterstützungsstufe ab. Im Schnitt darf man aber ungefähr mit 85 Kilometern Reichweite rechnen. Auch wenn das durchaus in Ordnung ist, könnte man bei einem hochwertigen E-Trekkingrad, zumindest ein wenig mehr erwarten.

Verarbeitung und Ausstattung

Auf den ersten Blick scheint das Fahrrad perfekt verarbeitet zu sein. Tatsächlich ist das auch beinahe der Fall. Der Rahmen und auch die Einzelteile sind nicht nur sehr robust, sondern auch aus qualitativ hochwertigem Material. Es wurde insgesamt sehr sorgfältig und überaus bedacht gearbeitet. Auch das Manko des Vorgängermodells mit den Pedalen wurde beseitigt. Diese sind bei dem 2019/2020er Trekking 4.0 Modell deutlich breiter und drehen sich flüssiger. Nach mehreren Testfahrten wurden diese somit zum ersten mal, bei einem HAIBIKE, von uns, mit 5 vollen Sternen bewertet.

Die hydraulischen 2-Kolben Scheibenbremsen von Shimano (Deore XT T8000) sind einwandfrei und weisen eine herausragende Reaktionsgeschwindigkeit auf. Der Sattel und dessen Stütze sind sehr bequem und sorgen für einen guten Komfort.

Die Rodi Black Rock 21 Felgen, welche mit Tyrago K-Guard Reifen von Schwalbe (Typ 42-622) drehen sich sehr angenehm und sind für den Offroad-Bereich bestens geeignet. Ob sie besonders straßentauglich sind, wird sich erst in Zukunft zeigen.

Das Display ist das moderne Yamaha Multi Switch 2,8″ TFT Display mit ganzen 16 Funktionen. Das ist eines der besten Modelle, die 2019/2020 auf dem Markt erhältlich sind.

Die SR Suntour NCX D-LO Lockout Federgabel mit einem Federweg von 63 Millimeter ist durchaus im High-End Bereich etabliert und bietet eine hervorragende Performance in puncto Offroad-Trekking.

Fazit

Das HAIBIKE Sduro Trekking 4.0 ist ein sehr gutes E-Trekkingrad, welches in unserem Test mehrmals überzeugen konnte. Optisch ist es ein wahres Glanzstück und wird so einige Menschen in seinen Bann ziehen können. Hinzu kommt ein leistungsstarker Motor, dessen Unterstützung in drei Stufen wählbar ist. Insgesamt wird der Fahrer stets mit einem unglaublichen Fahrgefühl beglückt. Auch die Ausstattung ist sehr hochwertig und weist keine Mängel auf.

Der Akku von Yamaha hat eine sehr lange Lebensdauer. Seine Ladezeit von gerade einmal zwei bis drei Stunden ist sehr lobenswert und wird durch das Schnellladegerät ermöglicht. Die Kapazität von 500 Wh ist auch gut, kommt allerdings nicht an den Testsieger PowerPac ran.

Da die Reichweite aber dennoch durchschnittlich 81,32 Kilometer beträgt und teils auch darüber hinausgehen kann, sollte man hier definitiv nicht zu hart ins Gewicht gehen. Getestet wurde die Reichweite mit einer Aufteilung der Fahrtwege nach Stadtverkehr (30%), Offroad (15%) und Landstraßen (55%).

Der Motor schaltet automatisch auf eine schwächere Unterstützungsstufe, wenn sich der Akku im kritischen Bereich bewegt, das erhöht die Reichweite um bis zu 15km. Im Power-Mode kann diese Funktion jedoch durch einen manuellen Eingriff in die Steuerung umgangen werden.

Das Gewicht toppt fast jedes E-Bike, dass auf dem Markt erhältlich ist. Mit gerade mal 20 kg kommt es einem normalen Fahrrad sehr nahe. Ermöglicht wird das durch den patentierten HAIBIKE Aluminium Rahmen. Insgesamt kann man hier, trotz des hohen Preises, von einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen. Unser Testbericht bezieht sich auf das Modell, welches wir unter unserem Testbericht für Sie verlinkt haben.


2.799,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: Oktober 21, 2019 12:29 am

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