Ab ins Grüne – Ausflug mit Kindern, ohne Langeweile
Wer die ganze Woche über im stickigen Büro gesessen hat, der will gerade an den Wochenenden im Sommer mal raus aus der Stadt und den Kindern geht es da nicht anders: Wenn nach einem langen Schul- oder Kindergartentag noch Zeit zum Spielen ist, dann beschränkt sich das meistens auf den heimischen Garten. Das Wochenende ist die perfekte Gelegenheit, um sich ein bisschen Zeit für die Familie zu nehmen. Die Kinder kriegen Bewegung und sehen auch mal etwas anderes von ihrer Umgebung. Ein Sonntagsausflug mit der Familie ist die perfekte Gelegenheit, um die verstaubten Räder mal wieder aus der Garage zu holen: Wie wäre es denn mit einer kleinen Rad-Tour?
Regelmäßige Ausflüge mit der Familie sind wichtig um die Bindung zwischen den einzelnen Familienmitgliedern zu stärken und um für ein positives Familienklima zu sorgen. Damit auch nichts schief gehen kann, was für Streitigkeiten sorgen könnte, gibt es einiges zu beachten. Von der Strecke bis zum Proviant sollten sich alle einig sein, damit es ein schöner Tag werden kann.
Fortbewegungsmittel
Natürlich muss es nicht unbedingt das E-Bike sein. Auch ein gemeinsamer Spaziergang kann auf der richtigen Strecke zu einem großen Abenteuer werden. Die Vorteile eines Spazierganges liegen auf der Hand: Durch das langsame Schlendern könnt ihr selbst auf bekannten Strecken viel mehr entdecken, als ihr es vermögt, wenn ihr nur mit dem Auto vorbei düst. Hier soll es nun aber um eine Radtour gehen. Sind noch nicht alle Familienmitglieder in der Lage, sich auf einem Fahrrad zu halten, so bietet sich ein Kinderfahrradanhänger an. So kann das Kind sich gemütlich ziehen lassen und dabei die schöne Landschaft genießen.
Wem das zu anstrengend ist, der könnte auf ein E-Bike umsteigen. An diesen Fahrrädern befindet sich ein kleiner Motor, der euch geräuschlos und diskret beim strampeln unterstützt. Des Weiteren solltet ihr darauf achten, das alle Fahrräder egal ob von groß oder klein, absolut verkehrstauglich sind. Das bedeutet, sie brauchen eine funktionierende Bremse, Gangschaltung und Licht. Damit auch unterwegs nichts schief gehen kann, sollte einer der Erwachsenen ein kleines Fahrradreparaturkit bei sich führen. So können ein platter Reifen, ein abgesprungene Kette oder ein kleines, undichtes Loch ganz schnell behoben werden.
Tour
Auch bei der Tour darf jedes Familienmitglied mitreden. Die einen möchten eher auf gut ausgebauten Wegen die Landschaft genießen, die anderen auf rumpeligen Abenteuerpfaden durch den Schlamm düsen? Stimmt ab und wessen Vorschlag nicht gewählt wurde, der darf dann das nächste Mal entscheiden. Wenn ihr in der Stadt wohnt, dann kann es durchaus interessant sein, ein paar Kilometer aus der Stadt rauszufahren und sich seine nähere Umgebung mal anzusehen. Oftmals bleibt euch auch gar nichts anderes übrig, da die Radwege in der Stadt meistens nicht gut genug ausgebaut oder zu gefährlich sind, um sie mit Kindern zu befahren. Oder wie wäre es denn mit einer mehrtägigen Tour mit Übernachtung. Gerade mit Kindern wurden dabei schon viele gute Erfahrungen gemacht.
Proviant
Bei einer Radtour darf der Proviant natürlich nicht fehlen. Eine große Schüssel Kartoffel- oder Nudelsalat, belegte Brote, leckere Früchte, Schokoriegel und Kekse sind auf dem Ausflug eine Pause wert. Mit einem kleinen Picknick im Wald oder auf einer Bank im Park. Ganz egal wo, wichtig ist, dass ihr die kleine Pause dazu nutzt, euch auszuruhen und es genießt, draußen in der Natur zu sein.
Flott und Filigran
Wer kennt es nicht? Der Ausflug ist schon lange geplant, der Proviant gepackt und die Kinder stehen schon mit leuchtenden Augen und Fahrradhelm unter dem Arm in der Tür und dann das: Der sonst so praktische Kombi wird zum Platzproblem. Die Fahrräder können nicht alle aufs Dach, in den Kofferraum passen sie auch nicht und durch den Kindersitz ist auf der Rückbank quasi gar kein Platz mehr?
Erster Platzfresser: Die Kindersitze. Natürlich geht die Sicherheit unserer Kinder vor, aber gibt es nicht auch Kindersitze, die etwas weniger klobig und somit besser geeignet für aktive Eltern sind? Den gibt es. So zum Beispiel der Maxi Cosi RodiFix Kindersitz. Dieser Sitz ist für Kinder von 15 bis 36 kg geeignet und überzeugt vor allem durch seine einfache Handhabung. Er kann sehr schnell im Auto ein und auch wieder ausgebaut werden. Ist ein Kind also mal nicht mit von der Partie, so kann sein Sitz einfach und schnell ausgebaut und der Platz anderweitig genutzt werden. „Durch sein recht leichtes Gewicht und das einfache Ein- und wieder Ausbauen ist der RodiFix sehr gut dazu geeignet, ihn auch in anderen Fahrzeugen zu benutzen.“, sagt auch diese bekannte Fachseite. Sitzen die Kinder nun sicher und bequem, aber dennoch platzsparend, bleibt immer noch die Frage: Wohin mit den Fahrrädern?
Viele E-Bikes sind nicht nur ungemein praktisch und komfortabel, sie lassen sich auch innerhalb weniger Minuten auf kleinstem Raum verstauen. Die zusammenklappbaren Fahrräder lassen es zu, zwei Kindersitze und zwei E-Bikes in einem normal großen Kombi zu verstauen. Da passen sogar noch die kleinen Kinderfahrräder mit rein!
Fazit
Eine komplette Fahrradtour zu planen kann anstrengend sein, wenn man doch auf so vieles achten muss. Fahren die Kinder schon so sicher, dass sie auf dem eigenen Fahrrad umher radeln können oder genießen sie den Ausblick besser aus dem Fahrradanhänger heraus? Ist letzteres der Fall, so hilft euch euer E-Bike dabei, auch bei hügeligen Strecken nicht die Puste zu verlieren. Als nächstes steht die Frage der Sicherheit beim Radfahren im Raum: Sind die Kinder erfahren genug, um eine längere Strecke zu bewältigen? Wenn ja, sollten sie sicherheitstechnisch ausreichend mit Helm und eventuell auch Gelenkschonern ausgestattet werden. So steht einem entspannten Ausflug mit eurer Familie nichts mehr im Weg.