Einfach aufladen: So wird der Akku wieder voll?
Sie sind mit dem E-Bike unterwegs, fahren über Hügel und durch Täler und irgendwann wird Ihnen angezeigt, dass der Akku langsam nicht mehr kann. Da es sich um einen Akku handelt, müssen Sie das E-Bike einfach wieder aufladen. Doch wie genau funktioniert das und wann ist der beste Zeitpunkt, dass Sie Ihr E-Bike laden?
Wann laden Sie den Akku auf?
Moderne E-Bikes sind in der Regel mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Dieser erlaubt die größte Leistung, kurze Ladezeiten und eine lange Lebensdauer. Um diesen bestmöglich zu nutzen, sollten Sie jenen dreimal bis zur vollständigen Entladung fahren. Das ist notwendig, damit die komplette Akkuleistung erreicht werden kann. Danach ist es zu empfehlen, dass Sie Ihr E-Bike nicht immer vollständig entladen. Direkt nach einer Fahrt sollten Sie den Akku laden. Dabei ist es nicht wichtig, wo sich der Ladestand gerade befindet.
Wie wird ein Akku aufgeladen?
Einfach nur das E-Bike an eine Stromquelle stecken und warten? So einfachen ist es dann doch nicht, denn Sie sollten beim Aufladen des Elektrofahrrad-Akkus einige Sicherheitshinweise beachten. Ansonsten könnte das Aufladen gefährlich werden. Der Akku kann kaputt gehen oder es passiert sogar noch Schlimmeres: Er explodiert. Deshalb sollten Sie den Akku immer bei einer Temperatur zwischen 10 und 30 Grad aufladen. Optimalerweise in einer Garage oder einem Hausflur. Verwenden Sie dabei nur das originale Ladegerät, welches beim Kauf des E-Bikes beilag, denn so wird das Risiko vermindert. Darüber hinaus sollten Sie keine Modifizierungen am Akku vornehmen, auch wenn das manchmal verlockend wirkt. Während des Ladevorgangs sollten sich keine brennbaren Gegenstände oder Unterlagen in der Nähe befinden. Am besten ist es, wenn Sie Ihr Fahrrad beim Laden nicht aus den Augen lassen. Um Schäden zu vermeiden, sollten Sie schon beim Kauf vom E-Bike darauf achten, dass der Akku mit dem GS-Zeichen ausgestattet ist. Das Prüfzeichen gewährt, dass alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden. Dadurch vermeiden Sie den Kauf von minderwertigen Produkten.
Strom von anderen Quellen beziehen
Es ist nicht immer notwendig, dass Sie Ihren E-Bike-Akku zu Hause laden. Besonders, wenn Sie gerade mit dem Rad unterwegs sind, müssen Sie auf Alternativen umsteigen. Beispielsweise geht der Akku schneller leer, wenn Sie einen Anhänger ziehe oder die Strecke allgemein unterschätzt haben. Sie könnten zwar einfach weitertreten, doch das ist sehr kräftezehrend. Deshalb gibt es heute verschiedene Anlaufstellen, wo Sie Strom für Ihr E-Bike beziehen können. Besonders Fahrradhändler, Tankstellen sowie Gaststätten bieten Auflademöglichkeiten. Meist sind diese kostenlos, wobei Sie bei anderen per Münzeinwurf bezahlen müssen.