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Ist ein E Bike für Kinder geeignet?

Rainer Sturm / pixelio.de

E-Bikes sind heute einer der beliebtesten Möglichkeiten, um bequem von A nach B zu kommen. Immerhin ist es nicht mehr notwendig, dass in die Pedale getreten wird. Einfach nur den Motor einschalten und schon kann der Spaß beginnen, welcher bis zu 45 km/h schnell sein kann. Doch nicht nur Erwachsene wollen die Vorteile von solch einer Maschine genießen, sondern auch immer mehr Kinder können E-Bikes nicht widerstehen. Nun steht natürlich die Frage im Raum, ob ein E Bike für Kinder geeignet ist oder ob es spezielle Modelle gibt.

Die rechtliche Sicht:

Zunächst sollten Sie sich mit dem rechtlichen Rahmen beschäftigen, damit Sie sich nicht strafbar machen. Allgemein betrachtet darf ein Kind mit einem E-Bike fahren. Jedoch raten viele Experten davon ab, Kinder unter einem Alter von 14 Jahren mit einem E-Bike fahren zu lassen. Das liegt daran, dass kleinere Kinder schnell mit der Geschwindigkeit überfordert sind, was wiederum zu Unfällen führt. Zudem ist ein E Bike für Kinder recht schwer, was zu Problemen führen kann. Gerade bei Bergabfahrten oder -auffahrten kann das Bike ins Schwanken kommen, weshalb die Kinder stürzen. Genau aus diesem Grund haben auch die meisten Verleiher von Elektrorädern strenge Altersgrenzen, die eingehalten werden. In den letzten Jahren wurde aber auch immer stärker an E Bikes für Kinder gearbeitet. Diese sind kleiner, leichter und auf die Körpergröße der Kinder angepasst. Das Tempo wurde gedrosselt, sodass diese ein guter Einstieg in die Welt der E-Bikes sind.

Die Aktivität geht verloren:

Sicherlich ist ein E Bike für Kinder eine gute Lösung, wenn Gelenkprobleme oder andere Schwierigkeiten vorliegen, weshalb das Kind nicht dauerhaft Fahrradfahren kann.

©Veranstalter e-bike-days

Immerhin spielt gerade die Aktivität beim E-Bike-fahren eine wichtige Rolle. Heute ist es ein großes Problem, dass die Jungend immer inaktiver wird. Dadurch kommt es zu Übergewicht und zu späteren gesundheitlichen Problemen. Hier kann ein E Bike für Kinder sowohl ein Fluch und Segen zugleich sein. In erster Linie schafft ein E-Bike neue Aktivität, wenn nicht dauerhaft mit einem Motor gefahren wird. Als Eltern sollte darauf geachtet werden, dass leichte Strecken von dem Kind selbstständig gefahren werden, sodass das Fahrradfahren nicht nur Spaß macht, sondern auch die Aktivität fördert. In schwierigen Passagen kann der Motor hinzugeschaltet werden. Doch gerade hier liegt das Problem. Eltern sind nicht immer aufmerksam, sodass Kinder gerne die gesamte Strecke über den Motor laufen lassen und somit keinerlei Aktivität nachgehen. Insofern ist das Radfahren vollkommen sinnlos für den Körper und mit einem simplen Mofa zu vergleichen.

Deswegen ist es essenziell, Ihrem Kind die Wichtigkeit von Fitness beizubringen. Immerhin ist es am Ende eines langen Fahrradtages schöner zu sagen: Toll, Du hast es geschafft! Statt das Einschalten des Motors zu loben. In vielen Fällen ist deswegen nicht direkt ein E Bike für Kinder eine gute Lösung, sondern sehr viel mehr ein Pedelec. Zwar ist auch ein Motor verbaut, doch dieser arbeitet nur gemeinsam mit dem Treten der Pedale. Kein Treten bedeutet kein Vorankommen. Zudem sollten Sie sich Gedanken über das Geld machen. Ein Kinder-E-Bike ist zwar eine gute Anschaffung, doch für den Preis können auch leicht zwei bis drei hochwertige (Kinder-)Fahrräder erworben werden. Somit liegt es an Ihnen, ob Sie ein E Bike für Kinder nutzen oder auf das herkömmliche Fahrrad setzen.

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